Chinaseuche

 

Die RHD ist im deutschsprachigem Raum auch unter dem Namen " Chinaseuche " bekannt.

 

RHD = hämorrhagische septikämie.

 

Deutschland wurde 1988 von dieser Krankheit befallen. Es wurden auch weite Teile von Europa nicht von diesem Virus verschont. Chinaseuche aus dem Grund, denn in China trat sie 1984 erstmals auf.

 

Am häufigsten tritt die Krankheit im Mai - Oktober auf.

 

Übertragen wird die RHD durch stechende Insekten, wie Mücken, Zecken und anderen stechenden oder saugendem Getier.

 

Befallene Kaninchen haben eine beschleunigte oder beschwerte Atmung, es tritt Fresstunlust auf und das Wohlbefinden der Tiere sinkt. In einzeln Fällen treten trotz Erkrankung keine der genannten Symptome auf.

 

Der Verlauf des Krankheitsbild ist plötzliches zusammenbrechen und ersticken sowie Blutaustritt aus der Nase. Es kann auch blutiger Durchfall auftreten.

 

Das schutzimpfen gegen diese Krankheit ist immer noch das Beste Mittel. Es sind einige sehr gute Medikamente vorhanden. Es macht keinen Sinn nur Einzeltiere Tiere zu Impfen, wenn dann muss der gesamte Tierbestand geimpft werden. Auch tragende Häsinnen können problemlos geimpft werden. Diese gilt nicht nur für den Züchter, nein auch der Kaninchenhalter muss seine Tiere impfen lassen, denn seine Kaninchen sind genau so gefährdet.

 

Die Schutzimpfung hält ein Jahr an. Wer Interesse hat, kann einige Bücher über Kaninchenkrankheiten aus dem Fachhandel beziehen.

 

Seit April 1995 ist die RHD nicht mehr anzeigepflichtig!