zur Geschichte des Scheckenclubs

  • Am 17. Mai 1914 folgten 22 Scheckenfreunde dem Aufruf von Anton Rieger nach Stuttgart. Dort wurde der Club unter dem Namen "Erster Spezialclub Deutscher Riesenscheckenzüchter für Württemberg" gegründet. Ein Satzungsentwurf wurde erarbeitet und Wahlen wurden durchgeführt. Zum 1. Vorsitzenden wurde der Initiator Anton Rieger aus Stuttgart gewählt.
  • Trotz des ersten Weltkrieges wurde am 06. und 07. Januar 1917, zusammen mit dem Silberclub, die erste Clubschau erfolgreich durchgeführt.
  • Bis 1922 existieren Aufzeichnungen über regelmäßige Zusammenkünfte. Erwähnt wird auch ein Rheinischer- und ein Englischer Scheckenclub. Am 25. Juli 1922 einigte man sich aus wirtschaftlichen Gründen die drei Clubs zu vereinen. Die Bezeichnung lautete "Spezialclub der Scheckenzüchter für Würrtemberg".
  • Bis 1933 wurden vom Club keine Ausstellungen durchgeführt. Schwerpunkte der Clubarbeit waren hauptsächlich regelmäßige Versammlungen, bei denen Erfahrungsautausch, Verkauf und der Tausch von Zuchttieren im Vordergrund standen. 1933 fand dann die nachweislich zweite Schau, zusammen mit dem "Blauen Wienerclub" statt. 52 Deutsche Riesenschecken und 24 Englische Schecken waren angemeldet.
  • 1934 wurden in Feuerbach 60 Schecken bei der Kreisgruppenausstellung gezeigt.
  • 1935 führte ein gemeinsamer Ausflug nach Eislingen.
  • 1936 wird in der Historie die Clubschau als "gut gelungen" beschrieben.
  • Die politische Einflußnahme hatte auch im Scheckenclub längst Einzug gehalten. Jedoch nicht zum Wohle des Clubs. am 14. Juli1942 wurde der Club bei der Versammlung, die vom Vorsitzenden Wilhelm Schick, einberufen wurde aufgelöst. Dies geschah auf "besonderen Wunsch" der Reichsfachgruppe.
  • Die Wiedergründung erfolgte am 17. April 1947 im Lokal Gartenlaube in Feuerbach durch 17 anwesende Scheckenzüchter. Zum 1. Vorsitzenden wurde Fritz Braun aus Canstatt gewählt.
  • Bei der Ausstellung die gemeinsam mit dem Holländerclub durchgeführt wurde konnten bereits 120 Schecken bewundert werden.
  • Von nun an folgten gelegentliche Ausflüge und regelmäßige Clubschauen. Die Mitgliederzahlen stiegen kontinuierlich.  Eine "begeisternde" Clubschau fand 1963 in Mertringen statt. Der Club zählte nun über 100 Mitglieder.
  • Gemeinsame Ausstellungen mit dem Club Baden und Bayern - Sektion Schwaben folgten immer wieder. Bei den Überregionalen Scheckenclubschauen gehörte der Club in Punkto Qualität meist zu den Besten.
  • Viele deratige Ausstellungen führte der Scheckenclub Württemberg und Hohezollern selbst durch
    • 1984 in Wüstenrot mit ca. 1000 Tieren
    • 1995 in Rottweil
    • 2001 in Kuchen
    • 2007 in Nebringen

Es waren jeweils zwischen 1500 und 1700 Tiere gemeldet.

Im Jahr 2015 wird in Bernhausen, nahe dem Flughafen Stuttgart, der Scheckenclub zum "Überregionalen Scheckenfest" einladen.

  • Im Jahr 2011 wir in der Clubgeschichte der höchstem Mitgliederstand von 151 Mitgliedern erreicht. Soviel wie kein anderer der 21 anderen Spezialclubs in Württemberg und Hohenzollern. Im selben Jahr wurde der Club im Vereinsregister als "e.V." aufgenommen und 2012 als gemeinnützig erklärt.


100 Jahre Scheckenclub

Württemberg-Hohenzollern